Das Umsetzungsteam bestätigt Versprechen, Leistungsumfang, Abnahme, Kapazität, Zugänge und Risiken vor dem Projektstart.
Ein unterschriebener Auftrag kann trotzdem schlecht starten.
Der Vertrieb kennt Gespräch, Einwände und Zusagen. Das Umsetzungsteam kennt Aufwand, Kapazität und Abhängigkeiten. Ohne gemeinsame Abnahme beginnt das Projekt mit Rückfragen.
Was das Umsetzungsteam bestätigen muss
Vor dem Start braucht das Umsetzungsteam fünf Angaben:
- zugesagtes Ergebnis und Leistungsumfang
- Abnahmekriterien und Entscheider
- Kapazität und Zieltermin
- technische und organisatorische Abhängigkeiten
- Risiken und erster Kontrolltermin
Die zuständige Person im Umsetzungsteam nimmt den Vorgang an oder meldet eine Abweichung. Die Unterschrift allein ersetzt diese Annahme nicht.
Der Handover auf einer Seite
| Feld | Frage |
|---|---|
| Ergebnis | Was soll nachweisbar anders sein? |
| Leistungsumfang | Was ist enthalten? |
| Ausschluss | Was ist nicht enthalten? |
| Abnahme | Wer bestätigt nach welchen Kriterien? |
| Voraussetzungen | Welche Zugänge, Daten und Personen stellt der Kunde? |
| Ausnahme | Was passiert, wenn Voraussetzungen fehlen? |
Kapazität gehört vor den Termin
Ein Liefertermin hängt von Kapazität, Abhängigkeiten und Reaktionszeit des Kunden ab. Das Umsetzungsteam bestätigt deshalb Start und Termin gemeinsam. Fehlt ein Zugang, wird die Auswirkung dokumentiert, bevor die Arbeit beginnt.
Was nach Abschluss zurückfließt
Nach Abschluss fließen Abweichungen vom Leistungsumfang, fehlende Voraussetzungen, wiederkehrende Einwände und tatsächlicher Aufwand zurück in Angebot, Qualifizierung und Planung.
Der Zwei-Wochen-Test
Nehmen Sie an, der ursprüngliche Ansprechpartner fällt zwei Wochen aus. Kann das Team Zusagen, Dateien, Entscheidungen und nächste Schritte ohne private Nachrichten rekonstruieren?
Wenn nicht, fehlt Dokumentation an der Übergabe.
Der Growth System Stress Test spielt den Ausfall des Gründers und fehlende Daten durch.
